Zum Inhalt springen

FINK IT-Solution Logo

3 Tipps für eine nachhaltige Fuhrpark-Strategie

Schlagwörter:
3 Tipps für eine nachhaltige Fuhrpark-Strategie

Nachhaltigkeit ist aktuell in aller Munde und gerade in Politik und Wirtschaft ein treibender Faktor. Es findet ein Wandel in der Welt statt, der sich auch an den Märkten bemerkbar macht. So statuierte SAP-Vorstandschef Christian Klein im Oktober 2020 ein Exempel, das noch seinesgleichen sucht: „Ich opfere den Erfolg unserer Kunden nicht der kurzfristigen Optimierung unserer Marge“. Vor einigen Jahren wäre eine solche Aussage eines Konzernchefs noch undenkbar, heutzutage findet jedoch ein gesamtgesellschaftliches Umdenken statt. Die Aktionäre bevorzugen kurzfristige Gewinne selbstredend, dennoch hat Christian Klein viel Zuspruch erhalten. Unternehmen schreiben sich auch zunehmend Nachhaltigkeitsziele auf ihre Agenda. Auch im Fuhrparkmanagement gibt es Optimierungspotential. In diesem Blog erhalten Sie 3 Tipps für eine nachhaltige Fuhrpark-Strategie!

  1. Nutzen Sie Daten

Die Digitalisierung im Fuhrparkumfeld nimmt immer weiter zu. So bietet beispielsweise Mercedes Benz in seinen neuen Fahrzeugen integrierte Telematik Module an. Über den Serviceprovider Mercedes Benz Connectivity Services werden dem Nutzer anschließend die Zustands-, Bewegungs- und Verbrauchsdaten per API oder App zur Verfügung gestellt. Ebenso können auch Fahrzeuge anderer Hersteller digitalisiert werden. Autoaid bietet beispielsweise herstellerübergreifende OBD2 Tracker an. Auch hier werden neben den GPS-Daten, Verbrauchs- und Zustandsdaten per API oder App bereitgestellt.

Mit den Daten per se wird Ihr Fuhrpark jedoch weder nachhaltiger noch effizienter. Durch den zusätzlichen Einsatz von Analyseplattformen können hierbei jedoch wertvolle Erkenntnisse gewonnen werden. Es kann zum Beispiel mit einem Electric Vehicle Suitability Assessment-Tool bestimmt werden, welche konventionellen Fahrzeuge im Unternehmen durch elektrische Alternativen ersetzt werden können. Ebenso können Kurzstreckenfahrzeuge möglicherweise durch Elektrofahrzeuge ausgetauscht und somit die CO2-Bilanz in Ihrem Unternehmen verbessert werden.

Wir unterstützen Sie gerne bei der Wahl eines geeigneten Datenlieferanten sowie einer zusätzlichen Analyseplattform.

  1. Dienstrad-Leasing

Immer mehr Menschen steigen auf Fahrräder um. Zu Beginn der Corona Zeit war der Fahrradmarkt einer der großen Gewinner. Als Arbeitgeber kann man diesen Trend nutzen und seinen Mitarbeitern Diensträder als Leasingangebot zur Verfügung stellen. Nicht nur sind Radfahrer motivierter und seltener krank, auch ist im innerstädtischen Berufsverkehr das Fahrrad ein geeignetes Verkehrsmittel, um Staus oder stockenden Verkehr zu umfahren. Das Unternehmen kann hierbei auf die unterschiedlichsten Modelle zugreifen, von normalen Fahrrädern über E-Bikes bis zu Lastenfahrränder mit elektronischer Verstärkung. Das ist ein entscheidender Beitrag zur Entlastung der CO2 strapazierten Stadtzentren. Für Arbeitnehmer ist das Leasing von Fahrrädern sogar gefördert. Unterscheiden muss man hierbei zwischen Gehaltsumwandlung und Gehaltsextra. Bei der Gehaltsumwandlung werden die Fahrräder bzw. E-Bikes mit pauschal 0,25% der UVP des Herstellers versteuert. Ist das Dienstrad ein Gehaltszusatz, so ist die Besteuerung des Fahrrads bzw. des E-Bikes (Motorleistung < 25 km/h) steuerfrei. Dienstfahrräder können sowie Dienstfahrzeuge auch außerhalb der Arbeitszeit für private Fahrten in Anspruch genommen werden.

Diensträder stellen Sie vor Verwaltungsaufwände? Sprechen Sie uns an, wir beraten Sie hinsichtlich Ihrer Digitalisierungsstrategie.

  1. Bahncard100 statt Dienstwagen

In Deutschland zählt das Auto noch immer als Statussymbol. Zwar werden hybride und vollelektrische Fahrzeuge immer effizienter, an der Spitze der emissionsärmsten Fortbewegungsmittel liegt jedoch die Bahn, die laut eigenen Aussagen weniger als 1 Gramm CO2 pro Personenkilometer ausstößt. Selbstverständlich ist die Diskussion zwischen Bahn und Dienstwagen nicht nur Licht und Schatten. Es kommt auf die Umstände des Arbeitgebers und Arbeitnehmers an, in welchen Fällen welches Medium den größten Nutzen bringt. Oftmals wird jedoch die ökologische Variante Bahn gar nicht in Betracht gezogen, wo sie doch einiges an Vorteilen mitbringt. So kann die Zugfahrt beispielsweise zum Arbeiten genutzt werden und der Arbeitnehmer muss die Privatfahrten mit der Bahn nicht als geldwerten Vorteil versteuern. Bedingung hierfür ist, dass die Kosten beruflicher Fahrten den Preis der Bahncard übersteigen.

Haben Sie generelle Fragen zur Transformationen Ihres Fuhrparks oder möchten Ihre Fuhrparkprozesse effizienter gestalten?


Gerne unterstützen wir Sie, kontaktieren Sie uns unter office@fink-its.de oder per Telefon: 0931 730 403 31. Schauen Sie auch gerne auf unseren Webauftritten vorbei:

www.emobilitycloud.de

www.fink-its.de